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Die Beteiligung der Bewohner und Bewohnerinnen und Akteuren ist der wichtigste Baustein für eine nachhaltige Gebietsentwicklung. Die Beteiligungsformen sind je nach Themen- oder Handlungsfeldern unterschiedlich gewählt worden.
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Öffentlichkeitsarbeit und Information
sind wesentliche Grundlagen für Beteiligung. Das Quartiersbüro mit Schaufensteraushängen, Informationsmaterial und Sprechstunden waren ebenso wie der monatliche Informationsstand des Quartiersmanagements auf dem Wochenmarkt, die monatlich erscheinende InfoBox und die Internetseite wichtige Informationsmedien. Darüber hinaus dienten die häufigen Berichte in regionalen und überregionalen Medien nicht nur der Verbreitung von Informationen, sondern trugen auch zur Verbesserung des Images des Gebietes bei.
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Strategiebezogene Beteiligungsformen
waren vor allen Dingen aktivierende Befragungen, Open Space, Bürgerversammlungen, Ausstellungen und Diskussionsrunden zum Handlungskonzept sowie zeitweise oder kontinuierlich bestehende Arbeitsgruppen zu bestimmen Handlungsfeldern wie z. B. Wohnumfeld, Bildung und Kinder- und Jugendarbeit, Sozial- und Gemeinwesenarbeit, Gewerbe- und Gewerbeentwicklung.
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Budgetbezogene Beteiligungsformen
das bedeutet die Mitentscheidung über Maßnahmen und Projekte im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets aus Förderprogrammen. Beiräte zum Aktionsfonds (link auf Aktionsfonds) zum Quartiersfonds (link auf Quartiersfonds) und der Quartiersbeirat (link auf Quartiersbeirat) aber auch die Sozialraum AG , in der die Prioritäten für Handlungsschwerpunkte und die Förderung von Projekten im Kinder- und Jugendbereich festgelegt wurden, sind Beispiele dafür.
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Projektbezogene Beteiligungsformen
Beziehen sich insbesondere auf Vorhaben zur Umgestaltung von öffentlichen Räumen
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Konfliktmoderation
bei Nutzungskonflikten im öffentlichen Raum durch Gesprächsrunden und Bürgerversammlungen z. B: zur Bolzplatznutzung, Trödelmarkt, Umgang mit Hunden auf Strassen und Plätzen, Verkehr und Parkplätze.


Der erste Diskussionsentwurf wurde über die Bezirkskoordinatorin des Quartiersmanagement Boxhagener Platz an alle Fachverwaltungen des Bezirksamtes verteilt, mit dem Ziel die Kenntnisse und Erfahrungen möglichst aller Fachverwaltungen in die Formulierung des Handlungskonzeptes miteinfließen zu lassen, um so dem ressortübergreifenden Anspruch gerecht zu werden.
Neben der Bezirksverwaltung wurde der Diskussionsentwurf an alle Initiativen, Projekte und freien Träger im Gebiet verteilt, um dieser Akteursgruppe ebenfalls die Möglichkeit zu geben, bei der Formulierung des Handlungskonzeptes mitzuwirken oder auf Probleme hinzuweisen, die bisher unberücksichtigt geblieben sind.
Mit dem Ziel die Alltagserfahrungen der Bewohnerschaft ebenfalls ausreichend bei der Aufstellung des Handlungskonzeptes zu berücksichtigen, wurde Mitte November 1999 ein Bürgerforum veranstaltet, dessen Ergebnisse dokumentiert und in das Handlungskonzept eingearbeitet wurden.
Der fertige Entwurf des Integrierten Handlungskonzeptes wurde im Februar 2000 im Rahmen einer Ausstellung im Quartiersbüro präsentiert.
Das Ergebnis dieses möglichst alle Akteursgruppen umfassenden, mehrmonatigen Diskussions- und Beteiligungsprozesses wurde im März 2000 durch das Bezirksamt Friedrichshain sowie die Fachausschüsse der Bezirkverordenetenversammlung bestätigt.


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