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Quartiersrat

 
Im Zusammenhang mit der Beendigung des Quartiersmanagements und der Übertragung ein bezirks- und bewohnergetragenes Verfahren wurde 2005 ein Quartiersrat gebildet.
 
Die Zusammensetzung besteht aus sowohl durch die Quartiersarbeit bekannten aktiven Bewohner und Bewohnerinnen als auch aus Bewohner und Bewohnerinnen, die auf Grund eines öffentlichen Aufrufes ihr Interesse an der Mitarbeit bekundet hatten, aus Vertretern der verschiedenen bestehenden Zusammenschlüssen und Netzwerke, aus Vertretern der Beiräte für den Aktionsfonds und  dem Quartiersfonds sowie aus Gewerbetreibenden.
 
Der Beirat hatte die Aufgabe über die Verwendung der noch bis 2007 zur Verfügung stehenden Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ zu entscheiden. Zunächst wurden die bereits für eine Förderung geplanten Projekte einer kritischen Prüfung in Bezug auf deren Bedeutung  für die weitere Gebietsentwicklung unterzogen und darüber entschieden. In einer zweiten Stufe wurde in Arbeitsgruppen in den Bereichen Wohnumfeld, lokale Ökonomie, Stadtteilinformation und Bürgerbeteiligung, Stadtteilkultur und soziale Infrastruktur, Bildung und Kinder- und Jugendarbeit  darüber beraten und entschieden, welche Maßnahmen darüber hinaus zur Förderung gelangen sollten.
 
An diesen Arbeitsgruppen haben neben Beiratsmitgliedern jeweils die Fachverwaltungen des Bezirksamtes teilgenommen.  Für die entwickelten Projektideen wurden dann jeweils Träger zur Durchführung der Maßnahmen in einem Auswahlverfahren ermittelt.  Für 51 Projekte wurden in der Folge Förderanträge gestellt, die von 2005 bis 2007 durchgeführt werden.
 
Die Arbeit des Quartiersbeirates wird nach Beendigung des Quartiersmanagements unter Federführung des Bezirksamtes 2006 weitergeführt.
 

"Quartiersmanagement Boxhagener Platz" im
Auftrag der
» Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in Zusammenarbeit mit dem » Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg im Rahmen des Programms
» "Soziale Stadt"
Die Maßnahme wird gefördert aus Mitteln des Bund-Länder-Programms » "Soziale Stadt" und dem » "Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung.