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Gewerbekoordination
Neben der Stabilisierung der vorhanden Strukturen (Bestandspflege, Ausbau Wochenmarkt) kommt es darauf an, junge Unternehmen für den Standort zu gewinnen.
Das vorhandene Flächenpotential in Miet- und Bürohäusern ist eher für Dienstleister geeignet als für Produktion und Handwerk; im Verflechtungsbereich zu den benachbarten Quartieren ergeben sich jedoch vielfältige Möglichkeiten und Kooperationen.
Neben Existenzgründern und KMU (Klein- und mittelständige Unternehmen) aus fast allen Branchen besteht eine entwickelte Kooperationskultur bei der Zusammenarbeit mit kulturwirtschaftlichen Unternehmen und mit Projekten des zweiten Arbeitsmarktes.




One-Stop-Agency "JobBox"
In der Seumestraße 7/8 wurde im Juli 2000 die "JobBox" angesiedelt, ein Servicecenter für Ausbildung, Beschäftigung und Existenzgründung. Unter der Leitung von JugendLok e.V. wurde ein Beratungsnetzwerk zur aktiven Arbeitsmarktpolitik, Existenzgründerberatung und Wirtschaftsförderung installiert.
In diesem für Friedrichshain-Kreuzberg einmaligen Kooperationsmodell koppeln verschiedene Träger der Jugendberatung ihr spezielles Angebot und bieten jungen Menschen aus dem Kiez bzw. Bezirk individuelle und kostenlose Beratung an einem Ort an. www.jobbox-berlin.de. Junge Existenzgründer werden durch JugendLok in der JobBox beraten und in den ersten Jahren der Gründung begleitet.
Ausgelobt wurden in einem Ideen- und Gründerwettbewerb Friedrichshain-Kreuzberg Preise für Gründerideen und Unternehmenskonzepte, deren Preisträger wurden durch eine Fachjury ausgewählt. Sonderpreise für Gründerideen aus dem Gebiet oder zur Ansiedlung im Gebiet gab es vom Quartiersmanagement.




Ansiedlungsmanagement zur Leerstandreduzierung
Im Gebiet stehen ca. 120 Gewerbeflächen zumeist in den Erdgeschosszonen der Wohnhäuser leer. Schlechter baulicher Zustand und zu geringe Nachfrage erfordern besondere Strategien, dieses Ansiedlungspotential zu nutzen.Das Quartiersmanagement hat folgende Strategiebausteine für ein integriertes Ansiedlungsmanagement entwickelt:-
Gewerberaumbörse - Präsentation aller freien Flächen im Internet, ergänzt mit qualifizierter Standort- und betriebswirtschaftlicher Beratung. www.gewerberaumboerse.de
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BOXION 2001 bis 2003 - Nutzung von insgesamt 27 Läden für die Ansiedlung bzw. Gründung von Kulturunternehmen mit finanzieller und fachlicher Unterstützung, Erfolg: bisher führen 12 der Beteiligten aus Boxion den Betrieb über den Förderzeitraum hinaus weiter.



 Zwischennutzungskonzepte für Brachen
Im Rahmen einer Hochschulkooperation mit dem Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin wurden im Wintersemester 1999/2000 für den ungeordneten Bereich entlang der Revaler Straße Ideen und Konzepte für mögliche Zwischennutzungen entwickelt.Die Ergebnisse wurden an das Stadtplanungsamt des Bezirks weitergeleitet und bildeten einen Ansatzpunkt für den Aufbau einer Zwischennutzungsbörse.-
Ein Ergebnis dieser Studie ist die Zwischennutzung des Geländes einer ehemaligen KFZ-Werkstatt in der Simplonstraße 38/40, wo seit Juli 2000 das Projekt "Lovelite" arbeitet.




Gewerbeentwicklung am Boxhagener Platz
Jeweils im Sommer führt das Quartiersmanagement Boxhagener Platz eine Erhebung der im Gebiet ansässigen Unternehmen durch. Im Sommer 2002 wurde beispielsweise eine Zuwachs von ca. 70 Betrieben gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Somit sind derzeit fast 1000 Unternehmen im Gebiet ansässigDer Verein KARUNA e.V. bietet drogen- und suchtgefährdeten Jugendlichen die Möglichkeit zur Wiederauffrischung schulischer Kenntnisse und zum Erwerb von Berufserfahrungen in den Betrieben des Vereins u.a. ein Naturkostladen, eine Töpferei, ein Verlag bzw. eine Druckerei.
Für den Bau eines Café-Pavillons am Boxhagener Platz erhielt der Verein einen Zuschuss aus dem Quartiersfonds. Außerdem wurde der Pavillon u.a. mit Mitteln aus der "Vivendi Stiftung", der "Software AG Stiftung" und der "Aktion Mensch" finanziert. Am 21. September 2002 wurde der Pavillon an der Gärtner-/Ecke Wühlischstraße feierlich von den Puhdys eröffnet. Das Café ist ebenfalls eine Praxiseinrichtung innerhalb der beruflichen Förderung von suchtgefährdeten Jugendlichen.Mit dem neuen Kiosk gewann das Quartier einen traditionellen Treffpunkt wieder..
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