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Bolzplatz Knorrpromenade

 
Mitten im Wohngebiet gelegen und von sportbegeisterten Kindern stark frequentiert führten fliegende Bälle in den Nachbarhof sowie die Lärmentwicklung zu Beschwerden der Anwohner. Vom Quartiersmangement organisiert, fanden mehrere Gesprächsrunden zwischen Bewohnern und den Nutzern sowie den Bezirkspolitikern  statt. Drei 14-jährige Jungen aus dem Quartier, die den Bolzplatz an der Knorrpromenade benutzen und gut finden, machten mehrere Vorschläge, um dessen Nutzbarkeit zu verbessern.
 
In erster Linie ging es ihnen um eine Erhöhung des Zaunes, damit der Ball nicht auf die Straße und Nachbargrundstücke fliegt. Sie stellten kurzerhand einen Antrag auf Mittel aus dem Quartiersfonds, die auch bewilligt wurden. Mit der Erhöhung des Zaunes hinter und seitlich der Tore um 2 Meter zuzüglich einer Zaunneigung zum Abfangen von Bällen im Frühjahr 2002 wurde der Konflikt mit den Anwohner/innen wegen häufig über den Zaun fliegende Bälle bereinigt.
 
Das zweite Ärgernis für die Anwohner waren Basketball spielende Erwachsenenmannschaften in den späten Abendstunden und am Sonntag. Das Versprechen der Bezirkspolitiker die Basketballkörbe zu entfernen wurde 2003 eingelöst, nachdem sich die Situation nicht verbessert hatte. Ein weiterer Vorschlag, das Spielfeld nachts abzuschließen, wurde durch Mitglieder eines örtlichen Fußballvereins umgesetzt. 
 
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